Otmar Birnau
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Seid gegrüßt.

Mein Name ist Otmar Birnau. Ich bin im 2. Lehrjahr an der Akademie von Seegau und besuche den Lehrgang Architektur und Bauten mit dem Schwerpunkt Steinwerk und Stadtplanung.

Ich stamme aus Lindenfurt, einem Ort im Seegau außerhalb der alten Vogtei. Mein Vater, Dr. Bernward Birnau, ist Arzt, meine Mutter führt das Haus. Außerdem habe ich einen älteren Bruder, der bei der Wache als Rettungssanitäter arbeitet. So war bei uns daheim immer sowohl von Ordnung als auch von Verantwortung für andere die Rede.

An meinem Lehrfach gefällt mir besonders, dass es das Schöne mit dem Nützlichen verbindet. Ein gutes Gebäude muss nicht nur fest stehen, sondern auch vernünftig gesetzt sein. Eine Stadt muss Wege, Plätze, Wasserführung, Häuser, Märkte und öffentliche Ordnung so verbinden, dass Menschen dort sicher und gut leben können. Darum interessieren mich nicht bloß Mauern und Steine, sondern auch die Ordnung ganzer Straßenzüge und Stadtteile.

Ich bin Mitglied im V.C. Eichensturm.

Später möchte ich gern als Stadtplaner oder Bauleiter für die Vogtei arbeiten. Mich reizt eine Tätigkeit, in der man nicht bloß zeichnet und rechnet, sondern dem Land wirklich dient: durch gute Straßen, vernünftige Plätze, ordentliche Bauten und eine Bauweise, die Bestand hat.

Abseits des Studiums mag ich gutes Essen und eine gute Ordnung. Beides gehört für mich zusammen. Ein ordentlich gedeckter Tisch, ein sauber geführtes Haus oder ein wohlgesetzter Platz in einer Stadt zeigen oft mehr über eine Gemeinschaft als große Reden.


Ein paar Dinge über mich

  • Lehrgang: Architektur und Bauten
  • Schwerpunkt: Steinwerk und Stadtplanung
  • Lehrjahr: zweites Jahr
  • Herkunft: Lindenfurt im Seegau, außerhalb der alten Vogtei
  • Vater: Dr. Bernward Birnau, Arzt
  • Mutter: Hausfrau
  • Geschwister: ein älterer Bruder bei der Wache als Rettungssanitäter
  • Convent: V.C. Eichensturm
  • Interessen: Stadtplanung, Steinwerk, gutes Essen, Ordnung

Zum V.C. Eichensturm

Der V.C. Eichensturm gilt vielen als einer der ehrwürdigsten und formal strengsten der gegenwärtigen Schülerconvents. Besonders stark vertreten sind dort Juristen, angehende Verwaltungsleute, Schreiber, Historiker und andere staatsrechtlich interessierte Scholaren. Das bekannte Eichenhaus am Akademiehof ist Sitz des Convents und Ort für Kneipen, Vortragsabende, Ehrengerichte und feierliche Aufnahmen.

Ich schätze am Eichensturm vor allem den Sinn für Form, Pflicht und Bestand. Es ist ein Bund, der in manchem etwas steif wirken mag, aber gerade darum viel Ansehen genießt.


Was ich später einmal machen möchte

Später hoffe ich auf eine Tätigkeit in der Bauverwaltung oder im praktischen Bauwesen der Vogtei. Besonders interessieren mich Fragen der Stadtordnung, der Platzgestaltung, der festen Bauweise und der Verbindung von Zweckmäßigkeit und Würde im öffentlichen Raum.

Ich glaube, dass ein gut geordnetes Land auch an seinen Wegen, Mauern, Brücken und Häusern erkannt wird. Wer richtig baut, dient nicht nur der Gegenwart, sondern auch den kommenden Jahren.


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